Urlaubs-checkliste vom Bestatter

Jedes Jahr erreichen uns Hilferufe von Familien deren Angehörige im Urlaub verstorben sind. Deshalb eine kleine Erinnerung sich auch über diese Möglichkeit, trotz aller Urlaubsvorfreude, kurz Gedanken zu machen.
Wenn ein Mensch im Ausland verstirbt ist die Aufregung groß. Wie funktioniert die Rückführung? Welche Dokumente werden benötigt und wer bezahlt das alles?
Im Idealfall hat man eine Auslandsreisekrankenversicherung abgeschlossen oder ist Mitglied in einem Automobilclub. In diesem Fall wird der Rücktransport durch die Versicherung organisiert und die anfallenden Kosten getragen.
Man kann natürlich, falls eine Feuerbestattung gewünscht ist, die Einäscherung am Urlaubsort vornehmen lassen. Der Rücktransport einer Urne ist deutlich kostengünstiger als der eines Körpers.
Welche Unterlagen am Sterbeort benötigt werden ist von Land zu Land grundverschieden. Ein kompetenter Ansprechpartner ist neben dem Bestatter die deutsche Botschaft.
Je nach dem Abkommen, welches das Urlaubsland mit Deutschland hat, wird ein internationaler Totenschein und eine internationale Sterbeurkunde ausgestellt. Diese Unterlagen müssen gegebenenfalls noch durch den Botschafter oder konsularischen Vertreter durch einen Apostillenstempel beglaubigt werden.
Es ist zwingend vorgeschrieben das ein im Ausland verstorbener deutscher Staatsbürger vor der Rückführung einbalsamiert wird. Der Rücktransport erfolgt dann in einem luftdicht verschlossenen (Zink)sarg und kann per Flug oder mit dem Bestattungswagen erfolgen.

Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob Sie im Urlaub geschützt sind, sprechen Sie uns einfach an.

 

Frühlingserwachen

endlich werden die Tage wieder länger, die Sonne scheint öfter und Schneematsch und Glatteis sind nur noch graue Erinnerung.

Das schöne Wetter lädt ein zu einem Spaziergang in der Natur um das Erwachen und Wachsen zu spüren. Wie herrlich die Krokusse, Narzissen und Tulpen überall sprießen, die Veilchen duften und die Vögel zwitschern.

Die Natur putzt sich heraus und auch wir putzen und lüften, werkeln und reparieren um den Muff des Winters aus unseren Gärten und Wohnungen zu vertreiben.

Wenn wir einmal dabei sind Ordnung zu schaffen, bietet es sich doch auch an seine Papiere in Ordnung zu bringen.

Haben Sie schon eine Patientenverfügung?

Haben Sie mit Ihrer Familie über Betreuungsvollmachten oder ein Testament gesprochen?

Wie stehen Sie zum Thema Organspende?

Sind Ihre Unterlagen komplett und griffbereit sollt Ihnen etwas passieren?

Wissen Ihre Angehörigen wie Sie dereinst bestattet werden möchten?

Wir helfen Ihnen gerne bei diesem besonderen Frühjahrsputz und stehen Ihnen beratend zur Seite. Sprechen Sie und jederzeit an.

 

Trauer ist gesund

Langsam erwacht der Frühling, die Tage werden länger und die Sonne scheint. Da muss man doch gute Laune bekommen und positiv in die Zukunft schauen.

Wer aber gerade einen geliebten Menschen verloren hat, der darf und muss trauern. Denn Trauer braucht Zeit und wer sich diese nicht nehmen möchte oder kann, den wird sie früher oder später wieder einholen. Weglaufen oder verstecken ist nicht möglich, Trauer muss ausgelebt werden.

Früher war ein Trauerjahr selbstverständlich und jeder im Ort wusste welche Familie einen Angehörigen zu Grabe getragen hat und respektierte die Trauerzeit.

Heute in einer viel schnelleren, auf Leistung und Erfolg orientierten Welt ist dies leider nicht mehr selbstverständlich. Es wird oft erwartet das man funktioniert, Leistung bringt und sich "Hergott noch mal zusammenreißt".

Der Begriff Trauerjahr bedeutet für mich, dass man in einem Jahr einmal alle Fest- und Feiertage ohne den Verstorbenen durchleben muss. Man muss sich in der Familie neu organisieren, Abläufe und Rituale verändern sich, es braucht Zeit um überhaupt zu begreifen wer und was jetzt eigentlich fehlt.

Wird "gesund" getrauert wird sich in diesem Zeitraum der Schmerz  der Trauer immer mehr in ein liebevolles und positives Erinnern wandeln. Die Wunde des Verlustes wird sich schließen und nur noch eine blasse Narbe die kaum noch schmerzt zurück bleiben. Die schönen gemeinsamen Zeiten rücken immer mehr in den Vordergrund.

Ich möchte Sie bitten unseren Mitmenschen Zeit zur Trauer einzuräumen, sie von Ihren Verstorbenen erzählen zu lassen, Anteilnahme zu zeigen und Verständnis dafür aufzubringen, dass nach ein paar Wochen eben nicht wieder alles normal ist.

Natürlich darf man auch dazu ermutigen nach vorn zu schauen und am Leben aktiv teil zu nehmen. Das Eine schließt das Andere ja nicht aus und Trauernde werden eine hilfreiche Hand gerne ergreifen.

Haben Sie Mut zur Trauer und haben Sie den Mut die Trauer zu respektieren.

 

Friedhof, Wald, Wasser, Urne daheim?

In Sachsen herrscht Friedhofszwang. Das bedeutet, jeder Verstorbene muss auf einem Friedhof bestattet werden. Eine Bestattung im eigenen Garten oder die Asche in den Wind zu verstreuen ist in Sachsen verboten und wird, als Störung der Totenruhe und Ordnungswidrigkeit bestraft.

Nun ist es aber nicht so, dass man sich nur auf dem Friedhof im Wohnort beerdigen lassen kann. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten und vor allem die naturnahe Bestattung wird in den letzten Jahren vermehrt gefördert und auch gewünscht.

Welche Beisetzungsmöglichkeiten es gibt können sie auf unserer Homepage unter Trauerfall - Bestattungsarten nachlesen.

Ob es sinnvoll ist den Friedhofszwang abzuschaffen darüber lässt sich lange diskutieren.

Ich denke, es ist klar das bei einer Körperbestattung der Friedhof der einzig richtige Bestattungsort ist. Weiterhin wird durch ein Grab auf dem Friedhof gewährleistet, dass alle Trauernden Zugang zum Grab haben und sich verabschieden können. So kann bei Familienstreitigkeiten der Verstorbene  nicht als Druckmittel missbraucht werden. Auch eine fachgerechte Beisetzung ist durch die Friedhofsmitarbeiter garantiert. Nichts wäre schlimmer als wenn der Familienhund eine Woche nach der Bestattung mit Omas Urne durch den Garten tollen würde und was ist wenn man umziehen muss und die Urne nicht mitnehmen kann? Wie würde ich reagieren wenn ich in meinem neuen Grundstück einen Baum pflanzen möchte und eine Urne ausgraben würde?

Andrerseits gibt es viele Menschen die sich wünschen an ihrem Lieblingsplatz beigesetzt oder verstreut zu werden. Es ist traurig diesen letzten Wunsch nicht erfüllen zu können. Eine Beisetzung auf eigenem Grund ist natürlich auch kostengünstiger als ein Grab auf dem Friedhof. Gerade die Grabstellen bei denen der Friedhof die Grabpflege übernimmt sind oft sehr teuer.

Man kann sicherlich noch dutzende Argumente für oder gegen den Friedhof als Bestattungsort finden. Letztendlich ist es wie mit allem im Leben es gibt so viele Meinungen wie Menschen.

Für wen heute ein Friedhof keinesfalls in Frage kommt der hat die Möglichkeit sich für eine Seebestattung zu entscheiden oder er wählt eine Naturbestattung, zum Beispiel in den Schweizer Alpen, in einem Land in dem es keinen Friedhofszwang gibt.

Wenn Sie Fragen zu Bestattungsmöglichkeiten haben, sprechen Sie uns an.

 

Ein Bestatter ist auch nur ein ganz normaler Mensch

Von vielen Angehörigen hören wir, dass sie es ganz toll finden das wir so einen Beruf ausüben können. Sie selbst könnten das nie und tote Menschen - ist das nicht gruselig?

Nein, denn auch tote Menschen sind Menschen und nichts anderes. Nur weil jemand nicht atmet ist er doch nicht erschreckend.

Die meisten Toten um die wir uns kümmern sind ja gerade erst verstorben. Natürlich gibt es auch andere Fälle, aber das ist nicht unser Alltag.

Was uns auch bei unserem Beruf hilft ist, dass die Verstorbenen für uns fremde Menschen sind. Stirbt jemand aus unserer Familie oder unserem Freundeskreis ist auch bei uns die Professionalität dahin und wir stehen genauso unter Schock, sind hilflos, kopflos und tief traurig.

Als mein Chef seinen eigenen Bruder abholen musste, konnte er keinen klaren Gedanken fassen und warum? Weil ein Bestatter eben auch nur ein ganz normaler Mensch ist.

Wir sind leider auch nicht schlauer als Andere. Obwohl wir jeden Tag mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert werden, streiten wir uns über sinnlose Kleinigkeiten. Mir gelingt es nicht, mir meine eigene Sterblichkeit bewusst zu machen ich lebe nicht intensiver, gesünder oder gar klüger als Otto Normal.

Jessica Noack

 

Was das alles kostet

Die Kosten für eine würdevolle Bestattung  können schnell in die Tausende gehen. Davon ist die Summe, die der Bestatter verdient nur ein Teil. Weitere große Positionen sind  die Friedhofsgebühren, Krematoriumsgebühren, Blumen, Traueranzeigen, Musiker etc. und werden von uns für Sie nur verauslagt.

 

Ja, wie viel  kostet mich nun eine Bestattung nach meinen Wünschen?

Kann ich das Geld schon zu Lebzeiten zurücklegen und wie soll das funktionieren?

Gibt es nicht günstige Alternativen?

 

Scheuen Sie sich nicht und vereinbaren Sie mit uns einen Beratungstermin zur Bestattungsvorsorge. Diese Leistung ist für Sie völlig kostenfrei  und unverbindlich. In einem persönlichen Gespräch können Sie erfahren welche Möglichkeiten es gibt, Ihre Bestattung oder die Ihrer Angehörigen auszugestalten und abzusichern.

 

Wir sind glücklich, einen starken Finanzpartner mit der ADELTA.FINANZ AG seit vielen Jahren an unserer Seite zu  haben. Er ermöglicht Ihnen, Bonität vorausgesetzt, eine bequeme Ratenzahlung  mit 3 bis 24 Monatsraten, um Ihnen die Ausgestaltung einer Bestattung  nach Ihren Wünschen zu ermöglichen.

 

So einzigartig wie das Leben

Jeder Mensch ist anders und jedes Leben einzigartig. Warum sollte man dann nach dem Tod  eine Urne auswählen die in Serienproduktion gefertigt wurde? Sie haben bei uns die Möglichkeit eine Urne mit einem Wunschmotiv zu erhalten, welches in Symbolik, Text und Abbildung die Individualität Ihres geliebten Verstorbenen wiedergibt.

Eine Lieblingsblume, eine Landschaft, das geliebte Haustier, das Lebensmotto, das Innungszeichen eines Handwerks  und noch vieles mehr ist denkbar. Jede Urne wird bei uns im Haus von Hand mit Acrylfarben bemalt und ist so garantiert ein Einzelstück.

Noch persönlicher wird es, wenn sich Familien trauen die Urnen selbst zu gestalten, zu bemalen oder zu bekleben

Sprechen Sie uns auf Ihre Wünsche an.

Neue Internetseite

Wir möchten uns bei allen Freunden und Geschäftspartnern für die Glückwünsche, Anregungen und die Kritik zu unserer neuen Homepage ganz herzlich bedanken. Wir sind sehr stolz darauf uns nun in einem neuen Gewand präsentieren zu können. Alle Besucher der Seite laden wir zum stöbern und verweilen ein und bitten Sie bei allen Fragen rund um die Bestattung uns gern anzurufen oder vorbei zu kommen um uns persönlich kennen zu lernen.

Ihr Team der Bestattung Bodo Seidel

Bahnhofstraße 7   •   Oelsnitz/Erzgebirge  •  Tel. 037298 - 18 345  •  Mobil 0171 - 6 71 40 60

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